Gerne würden wir sie zu unseren nächsten Veranstaltungen begrüßen:

 

Bronzegießen auf der Königspfalz

 

Am Mittwoch, dem 1. Mai, geht es im Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda von 11:00 – 17:00 Uhr wieder heiß her. Mit Holzkohle und einem handbetriebenen Blasebalg werden über 1 000 Grad erzeugt und in einem einfachen Tontiegel Metalle zu Gussbronze legiert. Dann kann sie vorsichtig in die vorbereiteten Formen gegossen werden. Nach einer kurzen Abkühlungsphase wird es noch einmal spannend. Erst nach dem Öffnen der Gussform erkennt man, ob das Werk gelungen ist. Nach dem Versäubern glänzt es dann wie Gold. Das war auch schon früher so beabsichtigt, denn es handelt sich überwiegend um kleine Schmuckstücke, Zierrat oder Amulette.

Besucher, die es sich zutrauen, können natürlich mitmachen und am Ende ihr Werkstück gegen einen Unkostenbeitrag mit nach Hause nehmen. Selbstverständlich werden auch alle Schritte vom Anfertigen von Formen aus verschiedenen Materialien bis hin zum fertigen Teil erläutert und demonstriert.

Da es sich bei den Stücken um Repliken archäologischer Funde handelt, besitzt jedes natürlich eine besondere Bedeutung.

Besonders herausstellen möchte das Freilichtmuseum bei dieser Mitmachaktion Kugelknöpfe als Teil der ungarisch-mährischen Tracht sowie Riemenzungen (Endstücke von Gürteln) östlicher Herkunft. Hintergrund ist die Tatsache, dass die königliche Pfalz Tilleda im 10. Jh. von Ungarn angegriffen wurde. Dies steht in Zusammenhang mit dem Abwehrkampf König Heinrichs gegen dieses Reitervolk. Das Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda als offizieller Korrespondenzort der Sonderausstellung "Heinrich I. in Quedlinburg", die am 19. Mai in Quedlinburg beginnt, thematisiert deshalb entsprechende Aspekte mit ihren Veranstaltungen besonders.


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